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Warum arbeiten manche Kartenleger nicht mit umgekehrten Karten?

Posted by Esoterik Online on January 19, 2012 at 6:35 PM

Eigentlich müsste man eher fragen; warum arbeiten die meisten Kartenleger mit aufrechten Karten?

Grundsätzlich gilt, dass auf dem Kopf liegende Tarotkarten die Aussagen der negativen Karten manchmal abmildern, in manchen Fällen aber eher verschlimmern. Man muss sich das einmal zu Gemüte führen, sowie schon Negatives noch negativer machen. Wohingegen die Aussagen der positiven Karten, noch mehr ins Positive rücken, oder aber etwas negativer gestaltet werden. Z.B bei der Karte Die Sonne bedeutet es, wenn sie auf dem Kopf erscheint, dass zwar die Sonne immer noch am Himmel des Lebens steht, aber hier und da schon die ersten Wolken aufziehen.

Generell lässt ja eigentlich ein Kartenleger in jede Legung mit einfließen, dass das Leben sowieso nie perfekt ist. Sieht der Kartenleger beim Kartenlegen z.B. die Tarotkarte Die 10 der Schwerter auf dem Kopf liegen bedeutet dies, dass die Schwerter herausfallen und sich die Situation entschärft. Wenn wir jetzt aber den Fakt hinzuziehen, dass jede einzelne Tarotkarte in ihrer Bedeutung sowie schon eine negative Seite hat und dass die umliegenden Karten in einer Legung darauf hinweisen, welche Qualität die positiven Karten haben, ist das Kartenlegen mit umgekehrten Karten nicht nur mühsam, sondern überflüssig, weil damit jeder Karte eine doppelt negative Bedeutung zugemessen würde. Außerdem weiß man ja auch nicht, ob die Karten der Quintessenzen, oder die Karten hinter den Karten der großen Arkana umgekehrt, oder mit dem Kopf nach oben liegen würden.

Das ist ganz schön kompliziert, nicht wahr?

Zum Kartenlegen sollte man sich als Kartenleger oder Wahrsager lieber auf die Gesamtaussagen der Karten konzentrieren, aber das kann jede Kartenlegerin oder Wahrsagerin ganz individuell entscheiden. Da gibt es aber noch eine Frage, die umgekehrte Karten beim Kartenlegen aufwerfen. Wenn der Kartenleger per Karten zum Wahrsagen, mit Tarot Wahrsagekarten das Deck mischt und es fallen eine, oder mehrere Karten heraus, sind diese Karten Omen, die im Vorfeld schon bestimmte Hinweise geben in welche Richtung sich eine Geschichte bewegt. Nehmen wir einmal an beim Mischen fallen 5 Karten heraus, 2 liegen gerade, 1 auf dem Kopf und 2 liegen waagerecht, was tut man in so einem Fall? Handelt der Kartenleger hier willkürlich oder intuitiv?

Man sollte das Kartenlegen durch umgekehrte Karten nicht verkomplizieren, aber dass entscheidet jeder Kartenleger gemäß seiner Fähigkeiten.

Categories: Kartenlegen, Wahrsagen


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